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Viel Lärm um nichts

William Shakespeare – 1997/1998

Nach der Rückkehr aus dem Krieg verliebt sich Graf Claudio in Hero, die Tochter Leonatos, des Gouverneurs von Messina.

Als Stellvertreter des in Liebesdingen schüchternen Kriegsherren wirbt Don Pedro, Prinz von Aarragon, um sie und führt sie dem überglücklichen Claudio zu.

Don Juan, Don Pedros Halbbruder, jedoch inszeniert aus teuflischer Bosheit zusammen mit seinem Diener Borachio ein abgefeimtes Schurkenstück, das Claudio von der Untreue seiner Braut überzeugen soll.

Die nächtliche Verkeidungsszene, in der Borachio als erfolgreicher Liebhaber Heros agiert, erfüllt ihren Zweck und Claudio klagt am nächsten Morgen mitten in der Hochzeitsfeier seine Hero an.

Zwei sorgfältig inszenierte Belauschungsszenen sorgen indes dafür, daß Benedikt (ein Vertrauter Don Pedros) und Beatrice (Leonatos Nichte), die beide der Liebe und der Heirat auf das energischste abgeschworen haben, glauben gemacht werden vom jeweils anderen geliebt zu werden.

Sich selbst können nun beide ihre Liebe eingestehen, ohne daß sie sich von ihrer immer wieder beteuerten Liebesskepsis und Ehefeindlichkeit distanzieren müssen, denn jeder redet sich ein, den anderen nur aus Mitleid zu lieben.

Die Lösung der Verwirrungen, die das glückliche Ende ermöglicht, erfolgt einmal durch die tölpelige Wachmannschaft um Holzapfel und Schlehwein, die –unbeabsichtigt– die Schurkerei Don Juans aufdecket, und dem Mönch, der intuitiv an Heros Unschuld glaubt.

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