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Helden oder der Schokoladensoldat

Helden oder der Schokoladensoldat

G.B. Shaw – 2013

Nach 17 Jahren kommen die HELDEN noch einmal mit dem Stück auf die Bühne, dem der Verein seinen Namen verdankt.

‘Ich bin Berufssoldat. Ich schlage mich, wenn es sein muß, und bin sehr froh, mich nicht schlagen zu müssen, wenn es nicht sein muß.’ Ein schöner Held ist das, der so spricht! Das denkt sich zumindest die junge Raina Petkoff, Tochter einer hochgestellten bulgarischen Offiziersfamilie, als sich eines Nachts ein abgerißener Soldat vor seinen Verfolgern in ihr Schlafzimmer flüchtet.

Wir befinden uns im Serbisch–Bulgarischen Krieg des Jahres 1885. In der entscheidenden Schlacht bei Slivnitsa wird die Artilleriebatterie des in serbischen Söldnerdiensten stehenden schweizerischen Hauptmanns Bluntschli vom bulgarischen Kavallerieoffizier Sergius Saranoff und deßen Kavallerieregiment angegriffen.

Da die Serben den falschen Munitionstyp mitführen, gelingt die eigentlich selbstmörderische Attacke, und die Artilleristen fliehen vom Schlachtfeld. Bluntschli gerät auf seiner Flucht in das Haus Rainas, just der Verlobten von Sergius. Raina versteckt den offenbar harmlosen Mann, der aus seiner Kriegsunlust kein Hehl macht, über Nacht in ihrem Schlafzimmer und borgt ihm schließlich für seine Flucht auch noch die Jacke ihres Vaters.

Als der Hauptmann diese nach Ende des Krieges zurückbringt, nimmt eine Verwechslungsgeschichte ihren Lauf, die nicht nur Rainas Vorstellungen von Heldentum über den Haufen wirft, sondern das ganze scheinheilige Gefüge im Hause der Petkoffs.

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