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Der nackte Wahnsinn

Der nackte Wahnsinn

Michael Frayn – 2013/2014

“Auftritte, Abgänge. Sardinen rein, Sardinen raus. Das ist Farce. Das ist Theater. Das ist Leben.”

Einen Tag vor der Premiere steckt die Truppe um Regisseur Lloyd Dallas mitten in der Generalprobe von ‘Nackte Tatsachen’. Es ist kurz nach Mitternacht, aber der Text sitzt nicht, Türen klemmen, Einsätze werden verpaßt und die ganze Inszenierung droht zu scheitern.

Lloyd Dallas steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Zu allem überfluß heizen Befindlichkeiten, Streitereien und Eifersuchtsdramen zwischen den Darstellern das Klima zusätzlich an.

Der private Kleinkrieg bahnt sich zunehmend seinen Weg auf die Bühne und gipfelt im grenzenlosen Chaos, der nackte Wahnsinn.

In der turbulenten Komödie um die desolate Truppe bekommt das Publikum nie mehr als den ersten Akt zu sehen – diesen dafür aber gleich dreimal aus unterschiedlichen Perspektiven.

Der Blick hinter die Kulissen bei der Aufführung eines seiner eigenen Stücke inspirierte Autor Michael Frayn zu dieser augenzwinkernden Hommage an das Theater, eine der erfolgreichsten Farcen der 80er Jahre.

“Von hinten war es komischer als von vorne” (Michael Frayn)

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