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Der Nackte Wahnsinn

Michael Frayn – 2005/2006

Das Kunst nur aus tiefsten Leiden geboren wird, muß ein viel beschäftigter, leicht cholerischer Regisseur am eigenen Leib erfahren, als er mit einer Gruppe dilettantischer Schauspieler die Komödie »Nackte Tatsachen« einzustudieren versucht:

Makler Roger möchte mit der Steuerbeamtin Vicky eigentlich nur ein ruhiges Schäferstündchen im Haus einer seiner Mandanten geniessen. Die Besitzer wähnt er auf Steuerflucht in Spanien. Er hat allerdings nicht mit der Haushälterin gerechnet, die ihren freien Nachmittag auch ebendort verbringt. Als dann aber schliesslich das Besitzerehepaar doch unerwartet auftaucht, ein betrunkener Einbrecher zu Werke geht und zu guter Letzt ein arabischer Ölscheich aus dem Nichts erscheint, ist die Verwirrung perfekt.

Aber schon die Generalprobe entwickelt sich zu einem einzigen Kampf mit rivalisierenden Darstellern, begriffsstutzigen Bühnenkräften, den Tücken der Technik und einer nicht enden wollenden Menge an Sardinen. Doch dies ist erst der Anfang, denn die Truppe geht mit ihrem „Werk“ auf Tournee. Im Laufe der Zeit finden die Eifersüchteleien und Streitigkeiten der Schauspieler nicht mehr nur hinter den Kulissen statt sondern bahnen sich langsam aber sicher auch ihren Weg auf die Bühne: der nackte Wahnsinn!

Wer schon immer mal wissen wollte, was sich bei Theateraufführungen eigentlich hinter den Kulissen abspielt, dessen Zwerchfell wird im „Nackten Wahnsinn“ auf eine harte Bewährungsprobe gestellt.

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